Mineralbomben der Natur

Mineralbomben der Natur

Christina / Juli 5, 2019

Wenn es um Mineralstoffmangel geht, setzen viele Menschen auf Präparate aus der Apotheke oder der Drogerie. In kleinen Kapseln oder Tabletten kann man so einen Mangel an Magnesium, Eisen, Zink, Kalium, Vitaminen und anderen essentiellen Spurenstoffen wieder beheben. Hergestellt werden diese Präparate meist synthetisch in großindustriellem Stil, haben mit Natur direkt also recht wenig zu tun. Das muss nicht zwingend schlecht sein, denn von ihrer Wirkung her unterscheiden sich die Wirkstoffe kaum. Doch warum auf künstliche Präparate setzen, wenn man auch einfach mal in die Natur schauen kann. Denn die ist voller Früchte und Pflanzen, die mehr als genug Mineralstoffe enthalten.

Vitamin C – Eine Erfolgsgeschichte des 20. Jahrhunderts

Durch ein paar Tricks und Mythen ist das Vitamin C Anfang des 20. Jahrhunderts zum Hit geworden. In keinem Haushalt durfte die Ascorbinsäure fehlen, wie das Vitamin auch heißt. Ein entsprechendes Verfahren zur Herstellung machte den Zugang extrem einfach und die Hersteller wollten den großen Gewinn machen. Doch die Natur hat ihrerseits so einige Vitaminbomben, die nicht jeder kennt. Nicht etwa die Zitrone ist hier gemeint, sondern die Hagebutte. Die rötliche Frucht einiger Rosenarten ist voller Vitamin C. Mit einem Hagebuttenpulver Erfahrungsbericht können Sie sich zu dieser Vitaminquelle informieren.

Proteine – gibt es in der Natur reichlich

Wer an Proteine denkt, der hat oft Proteinshakes, Proteinpulver und Sportlernahrung im Sinn. Doch dabei ist die Natur selbst voller Proteinquellen. Ein wichtiges Stichwort ist hier die Aminosäure. Von denen gibt es einige hundert, für den Menschen wichtig sind aber rund vierzig von ihnen. Diese brauchen wir, denn unsere Gewebe, Zellen und Knochen werden zu erheblichen Teilen aus Proteinen gebildet, die aus Aminosäuren zusammengesetzt sind. Besonders in Nüssen, Hülsenfrüchten und Getreiden sind oft hohe Mengen an Proteinen enthalten. Jedoch enthalten diese nicht alle neun essentiellen Aminosäuren. Deswegen ist es wichtig, verschiedene Quellen zu beziehen.

Eine Quelle für alle neun essentiellen Aminosäuren ist Fleisch. Aber auch Fisch, Milchprodukte und andere tierische Erzeugnisse sind reich an diesen speziellen Aminosäuren. Die in den Nahrungsergänzungsmitteln enthaltenen Proteine werden in der Regel auch aus pflanzlichen Quellen, wie Soja, Molke oder Nüssen gewonnen, jedoch unterlaufen sie meist eine Behandlung. Auch hier gilt wieder: Warum teure Ergänzungsmittel kaufen, wenn die Natur aushelfen kann.

Mineralstoffe

Unser Körper ist ein komplexes System, in dem verschiedene Zellen miteinander arbeiten und uns am Leben halten. Unterschiedliche Zellen brauchen unterschiedliche Bausteine, um zu funktionieren. Daher sind einige Elemente für uns von besonderer Bedeutung. Es sind zumeist chemische Elemente, die in der Erdkruste relativ häufig vorkommen und einfach für die Tier- und Pflanzenwelt erschlossen werden können. Einige Beispiele:

  • Eisen: wird für das Hämoglobin benötigt
  • Iod: Bestandteil in Schilddrüsenhormonen
  • Zink: für die Bildung von Enzymen und Kollagen
  • Selen: Bestandteil spezieller Selenoproteine
  • Phosphor: wichtig für unsere DNA
  • Schwefel: Teil von Aminosäuren

Die Natur enthält diese Mineralstoffe. Wer sich also vielfältig ernährt, hat in der Regel keine Probleme mit Mangelerscheinungen. Iod, welches oft in Salz zugesetzt wird, ist beispielsweise reichlich in Algen und Meeresfrüchten enthalten. Schwefel ist in Zwiebeln und ganz besonders in Knoblauch enthalten, die den Früchten ihren charakteristischen Geruch und Geschmack verleihen.

Andere wichtige Stoffe aus der Natur

Zurück zum Vitamin C. Dieses wird im Körper für die Bildung von Kollagen und Knorpelmasse benötigt. Doch eine weitere Eigenschaft hat es bekannt gemacht. Vitamin C gilt als Wundermittel bei Erkältungen. Das wurde zwar schon längst wiederlegt, doch die Meinung hält sich hartnäckig. Was jedoch erwiesen ist: Ascorbinsäure gehört zu den Antioxidantien. Diese haben die Eigenschaft, Radikale im Körper an sich zu binden. Zu den Antioxidantien zählen auch das Vitamin E, sowie Flavonoide im Tee und Kaffee, aber auch das Resveratrol im Rotwein. Wie man sieht braucht man Nahrungsergänzungsmittel also nicht zwingend, um gesund zu leben.

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