Hilfestellungen für eine erfolgreiche Diät

Hilfestellungen für eine erfolgreiche Diät

Christina / Juni 24, 2019

Nicht nur wie viel gegessen wird, sondern auch, was gegessen wird, ist bei einer zielführenden Diät das Entscheidende. Mit Proteinen, Lipiden und Kohlenhydraten gibt es in der Ernährung bekanntlich drei Makronährstoffe, die sich auf das Abnehmen unterschiedlich auswirken. Zudem kommt auch den Zeitpunkt, wann wir unsere Mahlzeiten zu uns nehmen, für das Abnehmen eine wichtige Bedeutung zu.

In diesem Ratgeber werden Hilfestellungen für eine erfolgreiche Diät geboten und Zusammenhänge offengelegt. Denn nur, wenn der Sinn für eine kohlenhydratarme Ernährung verstanden wird, kann diese schließlich mit Überzeugung und Motivation angewandt werden.

Zucker ist schlimmer als Fett

Während Proteine bzw. Eiweiße nach wie vor der Goldstandard der Makronährstoffe sind, hat sich im Lichte moderner Erkenntnisse eine Umbewertung der anderen beiden Hauptnährstoffe ergeben. Zwar gilt Zucker schon länger als ungesund, doch noch vor kurzer Zeit galten nicht Kohlenhydrate, sondern Fette als Hauptproblem für das eigene Körpergewicht. Dies hat sich erst in letzter Zeit geändert.

Zucker stillt kaum den Hunger

Zwar ist es durchaus richtig, dass Fette deutlich mehr Kalorien enthalten als Zucker. Genaugenommen beläuft sich der Mehranteil an Kalorien von Fetten im Vergleich zu Zucker auf das Verhältnis 9:4. Doch ist dieser Befund nur ein kleiner Teil der Wahrheit und auf keinen Fall das Endergebnis der Bewertung. Denn während Nahrungsmittel, die viel Lipide enthalten, außergewöhnlich schnell sättigen und den Hunger für eine lange Zeit stillen, bilden Nahrungsmittel mit hohen Zuckeranteilen das entgegengesetzte Extrem ab.

So wird das Verhältnis 9:4 nicht nur schnell wieder aufgeholt, sondern sogar bei weitem übertroffen. Wer sich also viel von Zucker ernährt, muss Unmengen in sich hineinstopfen, ehe der Hunger gesättigt ist. Überdies muss er erleben, dass sich schon nach kurzer Zeit der Appetit wieder meldet, sodass weiter munter drauflos gegessen wird. Mit dem Abnehmen ist es dann natürlich Essig.

Zucker macht süchtig und krank

Ein weiteres Problem bei einer Ernährung auf Basis von kurzkettigen Kohlenhydraten besteht in dem Zusammenspiel des geringen Sättigungseffektes mit dem Suchtproblem von Zucker. Kohlenhydrate werden von den Enzymen aufgespalten und gelangen als Energielieferanten in den Organismus. Dieser Prozess ist besonders schnell bei kurzkettigen Kohlenhydraten, den Einfach- wie auch den Zweifachzuckern. In der Folge springt die Insulinpumpe schnell an und senkt sich wieder, was ein neues Verlangen nach Zucker auslöst.

Der Körper verbraucht unverhältnismäßig viel Energien, was sich in Erschöpfung und Abgeschlagenheit ausdrückt. Dies geht eine ungute Symbiose mit dem Abnutzen der Glückshormone ein, die durch den Zucker beansprucht werden. So gesellt sich eine Freudlosigkeit zu einem geringen Energielevel. Dieser Zusammenhang ist leider noch viel zu wenig bekannt, sodass Menschen, die an Depressionen oder ihren Vorstufen leiden, für ihr Problem ganz andere Ursachen ausmachen.

Die Zucker-Fett-Falle schnappt zu

Hinzu kommt, dass auch überschüssiger Zucker in Fett umgewandelt wird. Sind die Enzyme mit dem Abbau von Kohlenhydraten beschäftigt, ruht zudem der Abbau von Lipiden, die sich somit schnell als Fettpolster am eigenen Körper wiederfinden können. Dies ist auch der Hintergrund der gefürchteten Zucker-Fett-Falle, denn das Schlimmste, was man seinem eigenen Körper antun kann, ist der übermäßige und gleichzeitige Verzehr von Zucker und Fett bei einem Verzicht auf Sport und Bewegung.

Verzicht auf Zucker ist die Lösung

Wer abnehmen und generell zu einem vitalen Lebensgefühl zurückfinden möchte, setzt auf eine kohlenhydratarme Ernährung. Jeder, der nach diesem Diätkonzept lebt, wird schnell feststellen, wie viel weniger er in der Folge verzehren wird. Zudem kann sich der eigene Körper endlich wieder seiner wichtigen Aufgabe der Fettverbrennung widmen. Um diesen Effekt zu unterstützen, ist der Verzicht auf Zucker am Abend besonders wichtig, denn dadurch wird die lange Zeitspanne der Nacht für die Fettverbrennung bestmöglich ausgenutzt. Abnehmen im Schlaf wird damit von einem frommen Wunsch zur Realität.

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